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Neuerscheinung

Die Begier nach Wirklichkeit:

Ein Essay über den Dichter und Maler Adalbert Stifter (1805-1868)

 

 

 

Das neue Buch von Dr. Christian-Ulrich Baugatz
Die Begier nach Wirklichkeit

Christian-Ulrich Baugatz präsentiert sein neues Buch zum 150. Todestag des Dichters und Malers Adalbert Stifter.

 

Adalbert Stifter (1805–1868), Dichter und Maler, trat mit mehreren Erzählzyklen an die Öffentlichkeit. Sein großer Roman „Der Nachsommer“ wurde von Friedrich Nietzsche als eines der bedeutendsten Werke deutscher Literatur be­zeichnet.
Die Heimat Stifters sind die böhmischen Wälder, mit denen er auch in Zeiten seiner Aufenthalte in Wien und Linz immer innerlich verbunden blieb. Er beschreibt die Menschen und die Berge, die Flüsse und die Seen, die Bäume und die Blumen. Er schildert die Größe und auch die Abgründe der Menschenseele. Aus jeder Zeile seines Werkes spricht die Liebe zur Wirklichkeit, geradezu die Begier nach der „wirklichen“ Wirklichkeit.
Sein Werk ist wegweisend für die heutige Zeit, in welcher die Tendenz besteht, sich von der Realität abzuwenden und in virtuelle Welten zu flüchten.
Zudem gefährdet der Selbstlauf der technischen Entwicklung zunehmend die Individualität der Menschen. Stifter weist hin auf die Herkunft der Menschen aus der Natur, beschreibt das, was wesentlich ist und was nichtig, und er erklärt es als Lebensaufgabe eines jeden Menschen, die eigene Seele zu finden.

 

Anläßlich des 150. Todestages dieses großen Dichters am 28. Januar 2018 präsentiert Christian-Ulrich Baugatz sein neues Buch über einen Denker dessen Werk um das große Thema kreist:Die Seele der Natur und die Natur der Seele.
Stifters Dichtung besitzt Heilwirkung für Körper und Seele. Durch die Gestalten seiner Erzählungen, die uns in ihrer symbolischen Dichte gegenübertreten, durch die Schlichtheit seines Stils sowie durch die Verhaltenheit seiner Argumentation öffnet er uns, den Lesern, die Türen zu geistigen Schatzkammern.

„Sich in seine Werke zu vertiefen, heißt, sich in die eigene Existenz zu vertiefen. Stifter war kein biedermeierlicher Naturbeschreiber, sondern, ganz im Gegenteil, ein Mann der Wirklichkeit. Wenn er heute lebte, würde er mit seinem Menschenbild und seinem Naturverständnis im krassen Gegensatz zur gesellschaftlichen Praxis stehen.“ sagt Dr. Baugatz dazu.

Der Autor hat sein Werk selbst mit einer seltenen Maltechnik, Claire-obscure, illustriert.

Trafo Verlag 2017

331 Seiten

ISBN: 978-3-86465-095-6

 

Der Autor in seinem Garten
Dr. Christian-Ulrich Baugatz

„Naturgefühl und Seelenkultur - eine Philosophie der Erneuerung“

 

Die Wiedergeburt des Abendlandes aus dem Geist des Pantheismus

Dr. Christian Ulrich Baugatz setzt mit diesem Buch seine Reihe der philosophischen Schriften fort.

In seinem vorletzten Buch geht es um den Pantheismus, die Sichtweise, daß Gott und Natur sich nicht gegenüber stehen, sondern eins sind.

 

Der Autor ermöglicht dem Leser spannende neue Einblicke in diese Zusammenhänge, die sich vom alten Griechenland bis in die heutige Zeit ziehen. Diese Zusammenhänge, die es neu zu entdecken gilt und zu denen man sich eine eigene Meinung bilden kann sind auch ein Aufruf an die kommende Generation die Fülle des Seins neu zu erfahren, die Einheit zwischen Mensch und Natur neu zu entdecken und die Bequemlichkeit und die Gefahren der digitalen Welt kritisch zu hinterfragen. Es ist deshalb auch ein Buch für die Jugend.

 

Der Autor erkennt die Chancen und Risiken der fortschreitenden Vernetzung, Automatisierung und Digitalisierung unserer modernen Welt. Ihm geht es um Aufklärung, Einordnung und um unsere religiös-kulturelle Zukunft. „Eines der Probleme sind die unter-schiedlichen Religionen und Kulturen, die auch bei uns immer mehr aufeinander treffen.“ sagt Dr. Baugatz.

Kultur ist Seele und Richtung eines Volkes. Stirbt die Seele, stirbt das Volk. Der Mensch hat nur zwei Möglichkeiten, entweder er widmet sich den äußeren Dingen oder er wendet sich nach innen. Das Wissen darüber, daß die Natur das Ganze ist und der Mensch ein Teil davon, ist weitgehend verloren gegangen.

 

Der Mensch degeneriert zusehends zum kontrollierten Objekt als Teil einer elektronisch vernetzten Welt. „Zur Entwicklung einer Persönlichkeit sind Ruhe, Stille und Klarheit entscheidend, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen bei Digitalisierung, Politik und Wirtschaft sind Einkehr und Geduld wichtiger denn je.“ sagt Baugatz in einem Interview.

 

Scharfsinnig, kritisch und nichts beschönigend  greift der Autor ein breites Spektrum an Fragen auf und gibt Antworten die bisherige Sichtweisen in ein neues Licht rücken.


„Naturgefühl und Seelenkultur“

Trafo Verlag 2016

480 Seiten, mehr als 50 Illustrationen des Autors

ISBN 978-3-86465-077-2

Auf der Suche nach der eigenen Seele

 

„Fühlendes Denken - denkendes Fühlen“

Fühlendes Denken - denkendes Fühlen
Entwurf; Margarete S. Baugatz

Christian-Ulrich Baugatz: „Fühlendes Denken – denkendes Fühlen. Vier Essays über den Geist der Romantik"


                                                                         Trafo Verlag 2013

                     260 Seiten, mehr als 30, teils farbige Zeichnungen des Autors, ISBN 978-3-86465-038-3

 

Christian-Ulrich Baugatz hat nur ein Jahr nach seinem Essay über Goethe und dem Band „Der Herr liebt die seinen nicht“ seine Trilogie abgeschlossen. Mit „Fühlendes Denken - denkendes Fühlen“ veröffentlicht der Maler und Autor aus Kerstenbruch vier Essays über den Geist der Romantik, schreibt die Rezensentin der Märkische Oderzeitung Nadja Voigt. *

 Weiter heißt es in dem Artikel: Wieder hat Baugatz' Frau Margarete die Gestaltung des Titels übernommen und will für die Trilogie noch einen dekorativen Schuber entwerfen. Doch auch von dem 1941 in Potsdam geborenen promovierten Theologen, Maler und Autor finden sich fast zwei Dutzend Zeichnungen in dem neuesten Werk. Dabei gebe es wenige Autoren, die sich selbst illustrieren, merkt Baugatz an. „Das Schreiben und Zeichnen ist bei meinem Mann ein Wechselspiel“, erklärt Margarete Baugatz.

Bereits als Student war ihm die prägende Epoche der Romantik besonders nahe. „Die Epoche der Romantik kann man nicht auf die Vorliebe für Gefühlsregungen und Stimmungen einengen“, schreibt Baugatz in seinem Vorwort. Sie sei eine Atempause zwischen zwei seelenlosen Systemen gewesen: dem Absolutismus und dem Kapitalismus. „Die Suche nach der blauen Blume, dem Symbol der Romantik, das ist die Suche nach der eigenen Seele“, heißt es weiter. „Diese Suche macht sich in den Suchenden bemerkbar in fühlendem Denken und denkendem Fühlen“. Nach dem Titel habe er lange gesucht, berichtet Baugatz.

„Ich hoffe, dass es im Sinne der Romantiker eine Bibel für die Jugend ist“, so Baugatz über sein Werk. Mit ihm möchte er Impulse setzen, damit sich junge Menschen auch heutzutage über den geistigen Neuanfang in Europa von einst informieren können. Und etwas daraus mitnehmen für das Hier und Jetzt.

* Quelle: Nadja Voigt in Märkische Oderzeitung, Sonnabend/Sonntag, 24./25. August 2013  

 

 

      Wir freuen uns, Ihnen auch dieses Buch des Autoren

"Der HERR liebt die Seinen NICHT!"

vorstellen zu können:

Der HERR liebt die Seinen NICHT!
Einbandentwurf: Margarete S. Baugatz

 

      "Der HERR liebt die Seinen Nicht!"  

    Monotheismus in Geschichte und Gegenwart

                                                                von Dr. Christian-Ulrich Baugatz

                                                                   mit Illustrationen des Autors

                                                                      ISBN 978-3-86465-019-2

 

 

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Christian Baugatz - Selbstportrait
Selbstportrait

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Über den Inhalt: 

 

Eine neue und zukunftsweisende Gesellschaftsordnung kann sich nur gleichzeitig mit der Herausbildung eines neuen, das heißt eines authentischen Menschen entwickeln. Der authentische Mensch ist immer auch ein religiöser Mensch, also ein Mensch, der die zeitlosen Fragen stellt: 

   

                                                                Wer bin ich?

                                                                Wo komme ich her?

                                                                Wohin gehe ich?

                                                                Was ist meine Bestimmung?

 

Man kann diese Fragen auch auf eine einzige reduzieren, die dann lautete: Wo ist mein Platz im Ganzen der Natur?

 

Die Antworten darauf wurden und werden bisher von offiziellen religiösen Institutionen vorgegeben. An dieser Stelle muß das Nachdenken einsetzen: Nicht eine schlichte und menschenfreundliche Praxis der Religiosität, egal in welcher Form, soll in das Blickfeld der Kritik geraten, sondern nur jene seit Jahrtausenden institutionalisierte, versteinerte und rückwärtsgewandte Form. Daher wird die Frage gestellt:

                                              

                                                               Hat die Religion eine Zukunft?

Pantheon
Pantheon
Gotthold Ephraim Lessing
Gotthold Ephraim Lessing

Viele Menschen werden von dieser Frage bewegt, denn die Religion bietet Orientierung für den kleinen und den großen Rahmen unseres Daseins. Wir vertreten die These: Eine Zukunft der Religion in einer von der Globalisierung geprägten Welt kann es nur geben, wenn diese von allen Machtstrukturen befreit, und als eine gemeinschaftsbildende Privatan-gelegenheit praktiziert werden wird. Damit ist nicht nur die Trennung von Staat und Kirche, Thron und Altar, gemeint, sondern auch die Aufhebung der innerhalb der Glaubensgemeinschaften bestehenden Machtstrukturen in Denken und Handeln.

 

In unserem Kulturkreis wird traditionell nur der organisierte Monotheismus als die einzig mögliche Form der Religion angesehen. Aber gerade der Monotheismus, wie bereits in der Antike festgestellt, ist eine Form des Atheismus, denn hier dienen das religiöse Element und das kulturelle Erscheinungsbild nur der Verkleidung des dahinter liegenden Machtanspruchs. Beim Auftauchen des Monotheismus in der Antike wurde er teils mit Verwunderung und teils mit Abscheu betrachtet. Denn während sich in den anderen Religionen die Vielfalt der Naturkräfte in den Götter-erscheinungen widerspiegelt, distanziert sich der Monotheismus von der Natur und propagiert die Herrschaft eines einzigen Gottes, eines gottgleichen Fürsten, Führers oder eines alleinigen politischen Prinzips.

 

Wir haben es in jedem Falle mit einem religiös bemäntelten diktatorischen System zu tun. Der Monotheismus beruht auf Gewalt, Befehl und Rache einerseits, sowie Gehorsam, Angst und Selbstentfremdung andererseits.

 

Der HERR liebt die Seinen NICHT!

Der Gott des Monotheismus ist ein Mann, deshalb werden in solchen Systemen die Frauen grundsätzlich als Menschen zweiter Klasse angesehen und behandelt.

Moses
Moses
Hypathia
Hypathia

Friedrich Nietzsche
Friedrich Nietzsche

Der Monotheismus, erfunden im alten Ägypten unter Pharao Amenophis IV. (1364- 1347 vor der Zeitenwende) und im jüdischen Nachbarland, im Alten Testament festgeschrieben, brachte eine neue Form der Gewalt in die Welt, die auf verschiedene Weisen noch heute wirkt. Denn die drei großen monotheistischen Religionen berufen sich auf das Gedankengut des Alten Testamentes. Nachgiebigkeit und Toleranz finden sich darin nur bei einzelnen Gläubigen und einzelnen Gruppen. Das System selbst ist intolerant, denn das ist seine Natur. Monotheismus und Gewalt sind austauschbare Begriffe. An ausgesuchten Beispielen wird die Geschichte des Monotheismus dargestellt und auf seine verheerenden Folgen in der heutigen Gesellschaft verwiesen - auf monotheistische Gehorsamsformen in Politik, Wirtschafts- und Finanzwelt. Die durch Jahrtausende praktizierte Deformierung des Menschen, der zu Unterwürfigkeit und Unselbständigkeit abgerichtet wurde, ist eine Gefahr für die Demokratie sowie den Bestand der Menschheit.

Genius der Freiheit
Genius der Freiheit

 

 

Dadurch wird die Geschichte des Monotheismus zur anschaulichen Darstellung der Verhinderung der menschlichen Emanzipation. Zwei Aufgaben ergeben sich daraus: 

 

- Die Notwendigkeit der Aufklärung

        - Die Besinnung auf eine den Menschen

                                  fördernde religiöse Praxis.

 

Beide Themen bilden eine Einheit und werden so von unterschiedlichen Gesichtspunkten aus in den folgenden Bänden dieser Reihe behandelt.

Weitere lieferbare Titel des Autors:

„Das Zauberwort- oder Neun Tage abseits der Zeit"

Das Zauberwort-oder Neun Tage abseits der Zeit
"Das Zauberwort- oder Neun Tage abseits der Zeit"

 

"Das Wirkliche ist oft nur ein Traum,

und ein Traum ist etwas Wirkliches".

 

Dieser Gedanke zieht sich durch die gesamte Erzählung. Mit den Augen eines jungen Malers werden die Insel Rügen, ihre Bewohner und das Meer betrachtet.

Schönheit und Eigenwilligkeit der Natur, Kunst und Liebe, Jugend und Vergänglichkeit sind Themen, die anklingen.

Die beigefügten Zeichnungen ergeben zusammen mit dem Text ein Malertagebuch. Ein stilles Buch, geeignet zur Lektüre in der Ruhe eines Ostseeurlaubes. Obwohl der Text bereits 1976 verfaßt wurde, erweist sich erst heute seine ganze Aktualität.

 

ISBN 978-3-89626-651-4, trafo Literaturverlag

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"Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“

 Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis
"Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“

 

„Alles Große bildet, sobald wir es gewahr werden.“

 

Diesen wegweisenden Satz sprach Goethe zu Eckermann am 16. Dezember 1828. Deutsche Bildung und Kultur sind ohne die Besinnung auf Goethe nicht denkbar. Bildung ist das, was man sich in einem lebenslangen Vorgang selbst erarbeitet. Bildung ist Wissen und Einstellung, Tat und Charakter. Es sei die These gewagt, daß die Zeit erst kommen wird, in der Goethes Werk in seiner ganzen Vielfalt von der Breite unseres Volkes aufgenommen werden wird. Er war und ist bisher der große Einsiedler.

Diese kleine Schrift, die zum 180. Todestag des Dichters erscheint, bietet einen Zugang zur Persönlichkeit des Künstlers und Polyhistors. Vier Verhaltensweisen werden beschrieben. Goethe, der Schiffbrüchige, der Augenmensch, der Naturverehrer und der Alchemist. Der Versuch, Lebenshaltungen zu verstehen, wirft auch ein neues Licht auf seine Werke, namentlich die Faustdichtung. Werk und Persönlichkeit sind bei allen mächtigen Geistern und großen Seelen nicht zu trennen. Wer sich dieser Persönlichkeit nähert, wird von seiner zeitlosen Lebendigkeit überrascht sein und angesteckt werden.

 

ISBN 978-3-86465-009-3, trafo Literaturverlag

 

Der Autor bei einem Vorleseabend
Der Autor liest aus seinem Buch

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 Weitere Informationen über die bereits erschienenen und die im Druck befindlichen Bücher des Autors:

 

Bücher des Autors beim Berliner Trafo Verlag

 

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atelier baugatz
atelier baugatz
Fühlendes Denken – denkendes Fühlen. Vier Essays über den Geist der Romantik
2013
Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis. GOETHE AKTUELL – Ein Essay
2012
Der Herr liebt die Seinen NICHT! Monotheismus in Geschichte und Gegenwart
2012
Das Zauberwort oder Neun Tage abseits der Zeit. - Erzählung
2010